Analoges Schwarzweiß-Portrait einer Frau in einem dunklen Kleid vor einer rustikalen Holzstruktur im Wald

Sunny Shoot

8 Frames with Marielle

Verträumtes Portrait einer Frau in einem fließenden Kleid bei warmem Abendlicht im Wald

8 Frames Projekt #35

8 Frames mit Marielle

# Eight Frames: Marielle ist Kunst

Wenn Jugendstil oder Art déco eine Person wären, dann vermutlich Marielle.

Marielle ist Kunst. Sie stellt sich vor eine Leinwand, vor einen Hintergrund, irgendwo in die Landschaft oder einfach in meinen Kamerabildausschnitt – und wirkt. Eigentlich ist es fast egal, wann ich den Auslöser drücke. Da ist Ausstrahlung, Haltung, die Art, wie sie sich bewegt, bei nichtmal aufs Display schauen muss und schon denke: Ja. Genau so.

Als ich Marielle irgendwann über diverse Instagram-Umwege entdeckt habe, war mir ziemlich schnell klar, dass wir zusammen fotografieren müssen. Kurze Zeit später stand ich nach einem Kundentermin am Bahnhof in Coesfeld und habe sie prompt eingepackt. Wir kannten uns bis dahin (abgesehen von ein paar Insta Nachrichten) überhaupt nicht. Sie steigt also bei irgendeinem Wildfremden ins Auto, wir fahren gemeinsam ins Studio und schauen einfach mal, was passiert.

Wir hatten keinen bis ins Detail ausgearbeiteten Plan, keine riesige Moodboard-Sammlung und eigentlich gar nicht besonders viel abgesprochen. Ich war vom Ergebnis unseres ersten Shootings so begeistert, dass ziemlich schnell klar war: Das machen wir wieder. Und so einige Fotos mit ihr später planen wir dieget="_blank" rel="noopener">meinem Instagram-Profil.

Analoges Portrait einer Frau, die im hohen Gras liegt

8 oder eher 12 Frames

Analoge Bilder zwischen Winter und Frühling

Für unsere 8 Frames musste ich diesmal gar nicht weit fahren. Die Location liegt praktisch gegenüber von meinem Zuhause: Wald, ein Miscanthus-Feld und ein paar Stellen, an denen man normalerweise vermutlich einfach vorbeilaufen würde.

Wir starteten mitten im ziemlich kräftigen Sonnenlicht und fotografierten bis hinein in die Abendsonne. Der Winter war noch nicht ganz verschwunden. Die Bäume waren kahl, richtig Frühling war es definitiv noch nicht – und trotzdem lag ein warmes Sonnenlicht über allem. Dazu Marielle in ihren Kleidern, ein bisschen französischer Flair und zwischendurch eine Leiter, auf der sie plötzlich in einem Baum stand. Wie man das eben so macht.

Wir haben ausprobiert, Dinge wieder verworfen, neue Ideen gefunden und ansonsten ziemlich wenig darüber nachgedacht, ob etwas funktionieren könnte. Kamera hoch, schauen, auslösen. Bei Marielle kann man sich das leisten.

Und dann kam der Film aus der Dose …

Bei der Entwicklung lief allerdings irgendetwas nicht ganz sauber. Entweder hatte der Film selbst einen Schlag weg oder meine Chemie war an diesem Tag nicht mehr vollkommen begeistert von ihrem Job oder etwas übereifrig in puncto Kunst. Die Negative haben einen deutlichen Schleier und eine eigenartige Struktur bekommen. Technisch betrachtet also eher wild. Aber genau deshalb mag sie unglaublich gerne.

Die Struktur legt sich wie eine zusätzliche Schicht über die Bilder. Teilweise sehen sie dadurch fast ein bisschen wie Gemälde aus – und ausgerechnet bei diesem Shooting passt das so hervorragend. Die 8 Frames wirken dadurch noch einmal anders als die digitalen Bilder, die wir an diesem Tag natürlich ebenfalls gemacht haben. Weiter unten in der Galerie gibt es deshalb auch noch die technisch saubere Sony Variante.

Aber diese zwölf analogen Bilder? Die würde ich kein bisschen anders haben wollen.

Marielle ist eben Kunst.

Mehr findet ihr bei Marielle auf Insta und natürlich bei mir.

8 Frames

Analoges Fotoshooting mit Marielle.

Analoges Schwarz-Weiß-Portrait einer Person im hohen Gras mit Lichtreflexen

Marielle & Hobbes

Marielle über unser Shooting

Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel mir die Zeit mit Stephan bedeutet und wie sehr sie mich verändert hat. Jeder Moment, jedes Foto war für mich oft etwas sehr Großes. Etwas, das mich tief im Inneren bewegt hat.

Noch nie zuvor habe ich mich bei einem Menschen vor einer Kamera so sicher und gesehen gefühlt. Wenn ich mit Stephan bin, weiß ich, dass ich mich frei bewegen und einfach ich selbst sein darf. Dinge, die andere Menschen vielleicht als seltsam oder ungewöhnlich wahrnehmen, sind für Stephan genau richtig. Bei ihm habe ich nie das Gefühl, mich erklären oder in eine bestimmte Form bringen zu müssen. Stattdessen kann ich mich so frei ausleben wie mit keinem anderen Menschen bisher.

Stephan, du bist nicht nur ein besonderer Fotograf, sondern vor allem ein sehr besonderer Mensch. Du schaffst für mich einen Raum, in dem ich mich gesehen fühle. Dein Blick für mich ist für immer einer meiner liebsten.

Bonuscontent

Digitale Bilder vom Shoot

Cool?

Dann lass uns einen Termin ausmachen.

WhatsApp ist der schnellste Weg. Mail und Telefon gehen natürlich auch.